Kapitalismus des ersten Jahrhunderts im 3. Jahrtausend

 im Folgendem habe ich einen Beitrag kopiert aus “www.scharf-links.de”, weil ich diesen für sehr empfehlenswert in seinen Aussagen halte.

Umbruch im globalen Kapitalismus. Abstieg der G7-Metropolen – Aufstieg der Schwellenländer

27.04.15
WirtschaftWirtschaft, Theorie, Krisendebatte, Debatte, Kultur 
 

Von isw

isw-report 100/101 erschienen: 

Umbruch im globalen Kapitalismus.
Abstieg der G7-Metropolen – Aufstieg der Schwellenländer

Am heutigen 27. April legt das isw, Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung den isw-report 100/101 vor. Er erscheint in einer Doppelnummer mit 76 Seiten

Die isw-Autoren Leo Mayer, Fred Schmid und Conrad Schuhler stellen die Grundzüge des stattfindenden Umbruchs im globalen Kapitalismus dar und gehen dabei von folgenden Fragen aus:

Wie hat sich der globale Kapitalismus bis heute auf die Lebensbedingungen der Menschen ausgewirkt?
Welche Momente prägen seine aktuelle Struktur?
Wie wirkt sich die wachsende soziale Ungleichheit in allen Teilen der Welt auf das globale soziale System und seine wirtschaftliche Entwicklung aus?

Entsteht mit den BRICS-Ländern der Kern einer alternativen Weltordnung?
Wird der Konflikt zwischen „altem Westen“ und sich emanzipierendem Süden zu militärischen Konflikten, womöglich zu einem „Großen Krieg“ führen?

Die Analyse führt u.a. zu den folgenden Thesen:

- Das neoliberale Konzept eines globalen Wachstums über steigende Exporte ist erschöpft. Ein neues Wachstumsmodell, etwa ein „grüner Kapitalismus“, wird von den herrschenden Eliten bekämpft. Das „Weiter so“ weist wirtschaftlich und sozial in die Sackgasse.

– Es entwickelt sich, vor allem im Transatlantischen Raum, eine transnationale Kapitalistenklasse heraus, wie sich beispielhaft in globalen Vermögensverwaltungsfirmen, Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften, globalen Anwaltskanzleien und Ratingagenturen zeigt.

– Die BRICS-Länder, die Schwellenländer des Südens, werden zur dominierenden wirtschaftlichen Größe, haben aber mannigfache Schwierigkeiten, eine geschlossene politische Einheit zu werden. Diese Verlagerung in der globalen Machtstruktur bietet jedoch die Chance für eine alternative Weltordnung, ein multilaterales Gefüge ohne die Dominanz des Westens.

– Der Westen will diese Machtverlagerung mit allen Mitteln verhindern. Die USA und die EU mit ihrer Vormacht Deutschland entwickeln ein Konzept des „kooperativen Imperialismus“. Dies schließt den Aufbau und die Androhung militärischer Gewalt mit ein. Als Hauptgegner in den Militärstrategien des Westens gelten Russland und China. Die Gefahr eines großen Konflikts wächst.

isw-report 100/101
April 2015
76 Seiten
6,00 Euro zzgl. Versand

Bestellung und Fragen unter: isw_muenchen@t-online.de

Gleichzeitig möchten wir auf unsere neue Website hinweisen: www.isw-muenchen.de
Sie wurde komplett neu aufgesetzt und bietet nun einen umfassenden Service an.
Bei Lob & Kritik würden wir uns über eine Rückmeldung an webmaster@isw-muenchen.de freuen.

-und wir streiten, ob eine Kommunismusdebatte sich überflüssig mache, weil er sich durch seine Unrechts-taten deplatziert hätte; wo es diesen doch gar nicht gab und keiner behauptete; er sei kommende Woche um 5 Uhr an der Tür. Unsere theoretischen Debatten sollten uns nicht verleiten, Möchtegernen Kanonenfutter für ihr Medien-House zu liefern. Wir wissen doch, was dabei heraus kommt. :-)