Gegen das Vergessen

Hier mal mein Eintrag in einen elektronischen Briefkasten:
Kopie meiner Zeilen

Verehrte Damen und Herren,
nachhaltige Grüße sende ich an Herrn XXXXXXXX verbunden mit der Feststellung, dass seine Worte am 12.April 2015 auf dem Ettersberg von Weimar allen Widerstandskämpfern gegen das Naziregime, allen heutigen besonders den jungen Menschen moralisch betrachtet eine Ohrfeige für ihr Engagement war und ist.
Es tat mir in der Seele weh, wenn man auf einer Bühne der Weltöffentlichkeit möglicherweise persönliche nicht aufgearbeitete Fehden bewältigen möchte, zumal heute wieder nicht nur politisch Andersdenkende difarmiert sondern auch wieder Juden auf deutschen Straße anfeindet werden.
Es wäre geboten von Ihm; gerade als Zeitzeuge und auch seinem Alter sei Dank, hier in öffentlicher Form zumindest die Tatbestände der Selbstbefreiung Buchenwalds so darzustellen. Er kennt doch bestimmt die neue deutsche Geschichtsaufarbeitung, welche darauf abzielt, irgend wann das “Totale” Vergessen dieser Zeit erreicht zu haben.
Nutzen Sie die erstbeste Gelegheit, auch wenn dies für sie so einfach wohl nicht ist. Und wenn hätten sie dies, was sie an diesem Tag zum Ausdruck brachten, 15 Jahre früher getan hätten; wo war damals das Problem?
Ich bitte Sie darum. Über eine Reaktion von Ihnen würde ich mich freuen und diese auch gerne weiterreichen.

Leider ; aber wie erwartet; gab es bis heute keinen Kontakt. Nun; vielleicht gab es dafür eine Anregung? Da ich im Sommer sowieso nach A fahre werde ich versuchen einen persönlichen Kontakt zu bekommen