An die Linke – Und wie weiter?

 —– Original Message —–      eine Mail an mich

From: xxxxxxxx

To: Wolfgang Kulas Sent: Saturday, May 16, 2015 3:32

PM Subject: Re: -kritische Fragen an Funktionäre der Linken und keine Antwort?

Hallo Wolfgang Das ist ja mal Klar und Provokant. Leider glaube ich das eine “Organisation” die sich die bürgerliche Demokratie, soll heißen eine ihr angedachte Rolle in der Opposition auszufüllen um ihre Wähler zu befriedigen andererseits aber nicht auf die Tantiemen verzichten möchte,unterworfen hat Dir wiederum die Antworten schuldig bleiben wird. Habe ein schönes WE xxxxx Am 16. Mai 2015 um 15:17 schrieb Wolfgang Kulas <Wolfgang.Kulas@t-online.de>:

 

-hier eine Mail an Funktionäre der Partei “Die Linke” abgeleitet und angeregt von einem Beitrag aus der Jungen Welt

https://www.jungewelt.de/2015/05-16/013.php

-schmeckt es hinterher wie Anis?

Da hätte Lenin noch etwas zusagen gehabt; und was spricht der Ältestenrat einer Linken…? Und eine hoch-bürgerliche Presse sinniert über die Müdigkeit eines Herrn Gysi. Ist dies nun auch schon “auserkorenes Polit-Marketing? Kinder ist die Welt eng. Den freiesten Blick hatten und haben sich immer bewahrt; na? -klar; Marx, Engles, Lenin und nicht vergessen wollen wir ihre Kollegen der Neuzeit. Dazu kann man heute Leute zählen, welche nicht unbedingt alle mit der SED verbandelt waren. Man macht sich halt so seine Gedanken über das eigene Einbringen. Und denke ich an so manchen “mit-Genossen” aus den SED-Zeiten, bei denen wird mir schlecht. Ach ja; ich hatte ja vergessen, dass ich nicht immer so folgsam war. Deshalb ging an mir Amt und Mandat wohl rechts an mir vorbei; und es bekommt mir ganz gut. Besonders, seit ich erkennen musste, dass bürokratischer Fortschritt nicht mit gesellschaftlichen gleichzusetzen ist. Nicht war Herr Liebich. Aber warum kritisiere ich Sie, wenn Sie ihre Vorbilder in diesem Haus aus meiner Zeit finden? Wo werden “sie” noch landen, meine Nachfahren oder Teilerben? Wir wissen es alle. Und viele von Ihnen glauben heute es zu wissen. Besonders scheinen es die Neuaufbereiter meiner Vergangenheit zu wissen und diese sagen mir; ich habe zu Unrecht gelebt? Ja; ich nehme mir die Freiheit so wie er; dieser äußerst bemerkenswerte Herr Ramelow, welchen ich über Herrn Harzer persönlich kennen lernen durfte und seine Töne heute gegenüber damals einige Disharmonien verbreiten. Diese Wandlungen, übrigens nichts Neues, hatten sich bisher vorwiegend bürgerliche Politiker vorbehalten. Auf den Parteitag bin ich insofern neugierig, wie sie mit jenen verfahren, welche doch so langsam lästig sein müssten. Leider wird es einen längeren Leidensprozess geben, bei dem so manche Persönlichkeit sich noch aufreiben wird. Vor allem habe ich gewisse Symphatien für so manche Mitarbeiter, welche in ihrer Tätigkeit ihre soziale Sicherheit glauben gefunden zu haben. Sie spielen dabei wohl auch eine wenig mit einer Unbekannten wie jeder an seinem Arbeitsplatz. Er; der MB kündigte ja noch weit aus mehr “Wandel” an. Übrigens; auf Mails mit kritischen Inhalten habe ich aus der Linken bisher noch keine Reaktion erfahren. Von bürgerlichen Persönlichkeiten habe ich allerdings mittlerweile einige Meinungsäußerungen erhalten, welche ich zur Kenntnis nahm und teils auch respektiere. Halt; stimmt nicht ganz aber ich verkneife mir hier nochmals einen Namen in den Vordergrund zu rücken; die ganze Peinlichkeit garniert mit Neid-begründung usw. reicht. Soll ich das Schweigen nun als Kompliment oder wie auffassen? Nein; aus einer Intellektuellen-Partei gibt man sich wohl mit einem prolatarisch fühlenden Typ nicht ab. Mein herzlicher Dank damit an Herrn Christian Wulff, danke nach Berlin an ganz liebe einfach tolle Leute, danke Täve Schur, danke Heinz Keßler, danke Ina nach Dresden, danke vielen anderen Damen und Herren, welche auf Kritik und Fragen einfach Rede und Antwort standen. Danke z.B. nach Südtirol, danke nach Innsbruck, Salzburg, Brixen und Bozen und natürlich Oldenburg und Rostock u. v. a. Lebhafte Signale kommen mitlerweile aus allen Teilen dieser Republik. Es ist gut, dass es eine DKP gibt. Es ist gut, dass sich noch viele andere Organisationen sich dem Erbe von Marx, Engels, Lenin annehmen. Es ist gut; dass es die Junge Welt gibt. Äh; noch an den MB; wenn eine Kritik eines Bürgers der DDR (Eingabe) nicht ordnungsgemäß beantwortet wurde und Sie an deren Stelle gewesen wären, hätten sie nicht lange als MB fungiert :-) Ja; so schlimm war es bei uns; ob sie verstehen???

-schöne Pfingschden-

Wolfgang Kulas :-) auch unter www.unrecht.xyz —

wer anderen eine Grube gräbt ist ein Bauarbeiter