“Wir haben mit den Russen nicht’s am Hut”

In was für einem “Rechts”-Staat leben wir?

Hier darf man getrost aus der Jungen Welt lesen:

Mitglied des Deutschen Bundestags

07.02.2015

Kein Tag der Befreiung

Beitrag von Sevim Dagdelen erschienen in der Tageszeitung “junge Welt” am 7.02.2015

Wenn es ihr genehm ist, behauptet die deutsche Bundesregierung gern einmal, dass sie keine Geschichtspolitik betreiben würde. Doch wenn es konkret wird, tritt eine Geschichtspolitik zutage, die es in sich hat. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Gedenken an den 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus (Bundestagsdrucksache 18/3779) gibt die Bundesregierung zu, keine eigenen geschichtspolitischen Aktivitäten zu diesem Themenkomplex im Gedenkjahr 2015 zu planen.

So heißt es in der Antwort der Bundesregierung: »Im Gedenkjahr 2015 […] wird die Erinnerung sicherlich auch in den Medien und in der Öffentlichkeit wieder stärker in den Fokus treten.« Damit scheint für die Bundesregierung die Gedenkarbeit erledigt zu sein. Sie hat nämlich nichts in Eigenregie oder in Kooperation anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung geplant. Während den »Vertriebenen« in Deutschland ab diesem Jahr ein »nationaler Gedenktag« gewidmet wird (20. Juni), hat die Bundesregierung keine »entsprechende(n) Planungen«, dem 8. Mai als Tag der Befreiung auch solch eine Ehre zuteil werden zu lassen.

Konsequenterweise hat das Kabinett in Berlin auch keinerlei Interesse am 70. Jahrestag der Befreiung, und ebenso gibt es auch mit den Bundesländern keine Bemühungen um eine Organisierung bzw. Koordination von Veranstaltungen zu diesem wichtigen Datum. Doch die Geschichtsvergessenheit reicht noch weiter.

Besonders zynisch ist die Haltung der Bundesregierung zum Themenkomplex der sowjetischen Kriegsgefangenen im Zweiten Weltkrieg. Eine Singularität der Nazidiktatur bei der Behandlung dieser Kriegsgefangenen will sie nicht erkennen und verharmlost damit die Vernichtungsabsicht der Wehrmacht. Damit verweigert die Bundesregierung noch immer die Anerkennung sowjetischer Kriegsgefangener als Opfer besonders schweren NS-Unrechts. Gegenüber der UdSSR und ihrer Armee, die die Hauptlast bei der Niederringung des europäischen Faschismus getragen hat, ist diese Haltung eine Schande.

Konsequent ist in der Antwort der Bundesregierung auch nicht von der Befreiung vom Faschismus die Rede, sondern es wird stets die Bezeichnung »Ende des Zweiten Weltkrieges« benutzt. In diesem offiziellen Sprachgebrauch scheint eine geschichtsrevisionistische Wende auf. Denn damit fällt man hinter die berühmte Rede des kürzlich verstorbenen Bundespräsidenten Richard von Weizsäckers anlässlich des 40. Jahrestages der Befreiung im Jahr 1985 zurück. Dreißig Jahre nach diesem Schritt in die richtige Richtung des damaligen Staatsoberhauptes ist die Bundesregierung wieder bei der Geschichtspolitik der Bundesrepublik der 50er Jahre angelangt.

Ihr Schweigen zum Versuch einer Umdeutung des faschistischen Vernichtungsfeldzugs Nazideutschlands in eine sowjetische »Invasion« durch den ukrainischen Premier Jazenjuk, wie auch der Persilschein der großen Koalition für die Ehrung von Nazikollaborateuren im Baltikum und in der Ukraine, spiegelt sich in der geschichtsvergessenen Haltung Berlins zum 70. Jahrestag der Befreiung wider. Es herrscht Krieg in Europa. Geschichte wird gemacht.

Gaucks Horizonte

ein Auszug aus dem “tagesspiegel-online” vom 14.02.15

Nirgends sei Leid so stark politisch instrumentalisiert worden wie in Dresden, sagte Gauck. Die Geschichtsverfälschung habe schon während der Nazi-Herrschaft begonnen, sich in der DDR fortgesetzt „und wird selbst heute noch von einigen Unverbesserlichen weitergeführt“. Trotz der von unabhängigen Historikern festgestellten Zahl von bis zu 25 000 Opfern würden weiter „höhere Opferzahlen behauptet, um alliierte Angriffe gegen nationalsozialistische Menschheitsverbrechen aufzurechnen, deutsche Schuld also zu relativieren“. (Die vollständige Rede des Bundespräsidenten lesen Sie hier im Wortlaut)

Oberbürgermeisterin Orosz sagte im Anschluss, Gedenken und Versöhnung hätten nur dann einen Wert, „wenn wir auch für das Hier und Heute eine klare Position beziehen“. In den vergangenen Wochen sei deutlich geworden, dass es in der Gesellschaft tiefe Gräben gebe, sagte sie mit Blick auf die Pegida-Demonstrationen. „Wenn wir vereint sind im Gedenken und im Schmerz über das, was vor über 70 Jahren auf der Welt, in Europa, in Deutschland und in Dresden geschehen ist, dann müssen wir auch vereint darin sein, die Gräben in unserem Land heute zu überwinden.“

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Tja; wer stützt wen? Dürfen wir “Geschichtsverfälschern” von heute, welche denen der UNRECHT-Zeit das Atmen verbieten würde, alles durchgehen lassen?

Auf den gleichen Seiten läßt man Meinungen aus dem Pfuhl von irgendwelchen “Neudemokraten” freien Raum. “Das ist freiheitlich, demokratisch. Das ist salonfähig.” Dann Gute Nacht Dresden; Gute Nacht Europa. Jedes kleine Kind des “Unrechts-staates”, jeder nicht gelenkter Geschichtswissenschaftler Europas, jeder unabhängige demokratische Politiker wußte und weiß, dass das Bombardement von Dresden militärisch keinen Wert mehr hatte; genauso wie die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Der Amikrieg gegen Korea vergessen? Der Amikrieg gegen Vietnam vergessen? Der Amikrieg gegen den Irak vergessen? Soll mir noch mehr einfallen? Da reibt man sich aber langsam wirklich nur noch die Augen. Und ein Gysi hört zu? Ein Ramelow spricht Recht? Es scheint mittlerweile das US-Administrative Unabhängigkeits-Syndrom sein, welches wohl bald allen Politikern, Parlamentariern in Pillenform verabreicht wird, um sie für die “Zukunft” zu wappnen. Was das wohl für eine Zukunft sein soll??

Es ist zum Himmelschreien, Herr Gauck!!!

Schluß mit der Sanktionen gegenüber Russland !

RAUS AUS DER NATO

 

 

 

Die Russen sind schuld; schon seit Peter dem Großen

Nur; der besetzte nicht gemeinsam mit Alliierten ein moralisch zerstörtes Land. Und jetzt redet “Einer mit seiner Clique” gegen die Geschichte. Passt dies nicht in ein Bild, welches wir überwunden glaubten; Herr Ramelow?
Frau Merkel wird kaum Zeit haben, fern zu sehen. Das kann man ihr wohl voll nachsehen.
Bei Steinmeier sieht es verständlicherweise ähnlich aus;
bei Frau………….., Herr…………., Frau……………., Herr…………, natürlich auch oder vielleicht ganz ähnlicher oder etwas anders zu begründen.
Das solche Geschichtsklitterung ohne Aufschrei einher gehen kann ist auch ein prima Ergebnis der “neuen revolutionären freien unabhägigen überparteilichen menschlich verständlichen” Bewegung. Ich nehme nicht mal den Namen in den Mund. Jene bedeutsamen Persönlichkeiten, welche nicht die Zeit für diese Sendung hatten wissen sehr gut um die Inhalte. Vielleicht hat ja das ARD oder die nette Dame die Anleitung über eine Stiftung erhlten, deren Name ja engstens mit der Situation in der Ukraine verbunden war?
Tue ich hier Unrecht mit meiner Bewertung? Kann man mir diese Erscheinungen, meine Fehlinterpretation erklären? Gerne würde ich mich revidieren, möchte auch ich doch eine Heimat haben, in der die Wurzeln von Krieg beseitigt werden. Dafür haben die meissten doch auch im guten Glauben ihre “alten Lebensvorstellungen” versucht zu bewältigen.
Bedeutungsvoll scheint mir auch, selbst aus dem “Linken Lager” hat man nicht mehr die Zeit zum Fernsehen. Das hängt wohl mit dem Regieren zusammen wie man kürzlich in Suhl auch feststellen konnte. Ausser, dass eine echte Antifaschistin mit Leib und Seele sich gerade und unerschrocken gegen diese Neo-Nazi-Szene gemeinsam mit vielen anwesenden Demokraten wandte, hätte ich mir eine weit aus größere Beteiligung an dieser Protestbewegung gewünscht. Neben Vertretern der “Grünen” zahlreichen auch jungen Sozialdemokraten sah man DKP-ler, zahlreiche einfache Suhler Bürger. Wenig oder kaum konnte man “Linke” wahrnehmen. Mir wurde erzählt, dass Christdemokraten die Teilnahme nicht in Erwägung ziehen wollten. (Vielleicht anonym anwesend) Unrecht tue ich, wenn ich nicht noch erwähne, dass ich noch eine Politikerin der Linken sah, welche extra sichtbar zwischen den Demonstranten und der Polizei einherschritt.
Kurz um; es wird wohl an mir liegen, dass ich meine Verhangenheit nicht systemgerecht genügend abarbeite und deshalb einen “schrägen Blick” auf betrübliche Realitäten werfe.
Sie finden keinen Bezug; so einfach mache ich es uns nun auch wieder nicht. Besuchen wir doch mal das Portal der “Junge Welt” Tageszeitung. Hier gibt es einen Artikel über Jazenjuk und seinen Auftritt in der ARD von Iwan Rodjonow, Chefredakteur von RT Deutsch.
Deshalb
Schluss mit den Sanktionen gegen Russland
RAUS AUS DER NATO!