Fragen und keine Antworten?

In diesen Tagen schrieb ich an eine ganze Reihe von Persönlickeiten mit schon einem gewissen Bekanntheitsgrad. Den Text der Mail möchte ich niemandem vorenthalten. Wir werden ein Weilchen warten.  Und; es wurde gewartet; das Drama ist bekannt; und wie weiter Frau Zimmer?

“Verehrte Damen und Herren, liebe Freunde;
angesichts gesellschaftlicher Entwicklungen weltweit möchte ich mir erlauben, Sie und Euch zu fragen; was werden “die griechischen Wähler” davon halten, wenn die linke Bewegung nicht das bewegen kann, was angesagt wurde?
Welche Entwicklungen werden sich in den Massenbewegungen von Spanien auftun, scheitert Syriza? Was kann Syriza?
Reichen das gesellschaftliche Engagement, unsere Bewegungen, sind die politischen und auch ideologischen Überlegungen aus dem fortschrittlichen sozialen oppositionellen Bereich gewappnet?
Wer stört den Frieden in der Welt? Welche Haltungen beziehen wir hierzu? Was sind die Ursachen von Spannungen zwischen wirtschaftlich/politischen Mächten? Tun unsere Regierenden wirklich das, was Deutschland und Europa und den Kriegsgebieten dienlich ist? Und wenn diese Kreise nicht tun, wass die Mehrheit möchte???.

Noch sind Antikriegshaltung das Markenzeichen der Mehrheit. Darauf bin auch ich Stolz und ich denke, dass haben wir, die linken Kreise nicht unwesentlich positiv beeinflusst; wir, die wir aus dem arbeitenden Volk von Ost und West kommen, wir; die wir nicht vor lauter Unrecht knien, nicht erst seit 89 und weil die Masse aus dieser Bewegung heute eine klare oppositionelle Haltung zu den Regierenden hat. Also stärken wir diese Kräfte!  aus allen Bewegungen.
Ich denke, dass der gegenwärtige Rechtsruck teils aus unklaren nicht verständlichen Haltungen gerade auch von Teilen linker Bewegungen resultiert.
Das griechische arbeitende Volk hat verdient das zu bekommen, was ihm versprochen wurde. Es ist überhaupt langsam unzulässig, dass auch bei uns zwar viel Jobs es gibt, aber für die Menschen nicht das dabei herauskommt, was man ihnen Tag für Tag von faßt allen Seiten suggeriert. Und wir wundern uns über die faschiduide Bewegungen? Und meinen Sie, dass dieser Spuk mit der zahlenmäßigen Abnahme von diesen Spaziergängern das Problem gelöst sei???
Gerne würde ich mich korrigieren lassen.
Meine Forderung an die Regierenden:

Treten Sie ab.

Schluss mit den Sanktionen gegen Russland
RAUS AUS DER NATO”

“Wir haben mit den Russen nicht’s am Hut”

In was für einem “Rechts”-Staat leben wir?

Hier darf man getrost aus der Jungen Welt lesen:

Mitglied des Deutschen Bundestags

07.02.2015

Kein Tag der Befreiung

Beitrag von Sevim Dagdelen erschienen in der Tageszeitung “junge Welt” am 7.02.2015

Wenn es ihr genehm ist, behauptet die deutsche Bundesregierung gern einmal, dass sie keine Geschichtspolitik betreiben würde. Doch wenn es konkret wird, tritt eine Geschichtspolitik zutage, die es in sich hat. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Gedenken an den 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus (Bundestagsdrucksache 18/3779) gibt die Bundesregierung zu, keine eigenen geschichtspolitischen Aktivitäten zu diesem Themenkomplex im Gedenkjahr 2015 zu planen.

So heißt es in der Antwort der Bundesregierung: »Im Gedenkjahr 2015 […] wird die Erinnerung sicherlich auch in den Medien und in der Öffentlichkeit wieder stärker in den Fokus treten.« Damit scheint für die Bundesregierung die Gedenkarbeit erledigt zu sein. Sie hat nämlich nichts in Eigenregie oder in Kooperation anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung geplant. Während den »Vertriebenen« in Deutschland ab diesem Jahr ein »nationaler Gedenktag« gewidmet wird (20. Juni), hat die Bundesregierung keine »entsprechende(n) Planungen«, dem 8. Mai als Tag der Befreiung auch solch eine Ehre zuteil werden zu lassen.

Konsequenterweise hat das Kabinett in Berlin auch keinerlei Interesse am 70. Jahrestag der Befreiung, und ebenso gibt es auch mit den Bundesländern keine Bemühungen um eine Organisierung bzw. Koordination von Veranstaltungen zu diesem wichtigen Datum. Doch die Geschichtsvergessenheit reicht noch weiter.

Besonders zynisch ist die Haltung der Bundesregierung zum Themenkomplex der sowjetischen Kriegsgefangenen im Zweiten Weltkrieg. Eine Singularität der Nazidiktatur bei der Behandlung dieser Kriegsgefangenen will sie nicht erkennen und verharmlost damit die Vernichtungsabsicht der Wehrmacht. Damit verweigert die Bundesregierung noch immer die Anerkennung sowjetischer Kriegsgefangener als Opfer besonders schweren NS-Unrechts. Gegenüber der UdSSR und ihrer Armee, die die Hauptlast bei der Niederringung des europäischen Faschismus getragen hat, ist diese Haltung eine Schande.

Konsequent ist in der Antwort der Bundesregierung auch nicht von der Befreiung vom Faschismus die Rede, sondern es wird stets die Bezeichnung »Ende des Zweiten Weltkrieges« benutzt. In diesem offiziellen Sprachgebrauch scheint eine geschichtsrevisionistische Wende auf. Denn damit fällt man hinter die berühmte Rede des kürzlich verstorbenen Bundespräsidenten Richard von Weizsäckers anlässlich des 40. Jahrestages der Befreiung im Jahr 1985 zurück. Dreißig Jahre nach diesem Schritt in die richtige Richtung des damaligen Staatsoberhauptes ist die Bundesregierung wieder bei der Geschichtspolitik der Bundesrepublik der 50er Jahre angelangt.

Ihr Schweigen zum Versuch einer Umdeutung des faschistischen Vernichtungsfeldzugs Nazideutschlands in eine sowjetische »Invasion« durch den ukrainischen Premier Jazenjuk, wie auch der Persilschein der großen Koalition für die Ehrung von Nazikollaborateuren im Baltikum und in der Ukraine, spiegelt sich in der geschichtsvergessenen Haltung Berlins zum 70. Jahrestag der Befreiung wider. Es herrscht Krieg in Europa. Geschichte wird gemacht.

Und auch Links murrte nicht; oder?

kopiert aus “Der Freitag”

Peter-Michael Diestel 28.04.2000 | 00:00 12 Auf Wiedersehen, Herr Gauck WENDIGER PASTOR Freitag,

Die Wetterfahne von Pastor, Bürgerrechtler und Aktenverweser Gauck hat sich nach der verlorenen Wahl von CDU/CSU in den rosarotgrünen Wind gedreht. In den wenigen Monaten verbleibender Amtszeit erwartet er nichts mehr von den Verlierern, wohl aber einen pompösen Abschied von den gegenwärtig Regierenden. Er fühlt sich von Rosarotgrün derart beschützt und in ihrem politischen Bett unangreifbar, dass er öffentlich gegen Kohl Front macht. Undenkbar vor wenigen Monaten. Da gerierte er sich noch in schleimiger Servilität. Charakterlump nannte man früher jemanden, der sich borniert, undankbar und selbstsüchtig gegen die wendet, die ihn einst förderten. Dabei hätte er allen Grund, zitternd zu schweigen; denn das Terpe-Dossier (siehe Freitag, 21.4.2000) ist für ihn voller Brisanz. Das hatte er mit Angstschweiß auf Stirn und Rücken bereits nach dem Abdruck der Akte in der “Welt” vom 23. April 1991 erkannt. Er musste befürchten, dass sich die Akte auch anderen erschloss. Doch West-Lesern blieb sie unzugänglich. Ihnen fehlten DDR-Intim-Kenntnisse. Ost-Leser indes wurden zum Terpe-Papier nicht gehört oder als Regime-Anhänger mit der Unterstellung abgetan, den ehrbaren Bürgerrechtler Gauck ans Messer liefern zu wollen. Gauck konnte aufatmen. Und sich vehement für den Passus im Stasi-Unterlagengesetz einsetzen, dass Opferakten nur mit Zustimmung der Opfer an Journalisten, Historiker etcetera herausgegeben werden dürfen. Wer aber legt fest, wer Opfer und Täter ist? Die Gauck-Behörde. Es ist hohe Zeit, über all das intensiv nachzudenken, was mit dem unseligen DDR-Stasi-Erbe zusammenhängt. Seitdem ich die Demaskierung Gaucks in der Welt vom 23. April 1991 gelesen habe, weiß, sage und schreibe ich: Das Terpe-Papier reicht aus, ihn wie Tausende andere aus dem Öffentlichen Dienst zu verbannen. Gauck mit dem Stasi-Namen “Larve” ist nach Maßstäben seiner Behörde ein Täter. Ein von der Stasi überprüfter Täter, wie Stasi-Berichte über Gauck belegen. Daß Gauck im Öffentlichen Dienst verbleibt, wird im Osten als Ungerechtigkeit gewertet und missbilligt. Sonderschutz für einen willigen Vollstrecker ist eine noch harmlose Beschreibung dieses Umstandes. Anmerkungen eines Ostlers und als letzter DDR-Innenminister sicher auch eines Kenners der Materie zum Dossier von MfS-Hauptmann Terpe über seine Begegnung mit Larve/Gauck am 28. Juli 1988: Gauck erklärte nach der Wende in der FAZ, die auch für ihn zuständige mecklenburgische Kirchenleitung habe vor der Wende jegliche Kontakte zur Stasi untersagt. Über eine ihn betreffende Ausnahmeregelung teilte er nichts mit. Fand sein Treffen mit dem Stasi-Offizier also ohne Zustimmung seiner vorgesetzten Kirchenbehörde, demzufolge konspirativ statt? Der Stasi-Mann hatte sich am Abend vor dem Treffen telefonisch gemeldet – informierte Gauck sofort seine Kirchenleitung, den Landesbischof? Gauck hat dem MfS-Mann weitere Gespräche in Aussicht gestellt. War sein freundliches Anerbieten von der Kirchenbehörde gedeckt? Gauck kündigte an, er werde von dem Gespräch mit Terpe den Landesbischof informieren. Fand dies statt? Wenn ja, mit welcher Erwiderung vom Landesbischof? Existiert ein kirchliches Papier, das Auskunft über das Treffen Gauck-Terpe gibt? Warum fand das Treffen in Gaucks Wohnung und nicht in einem Dienstzimmer der Kirche statt? Pastor Gauck erklärte dem Hauptmann Terpe, er sei nicht gewillt, “mit nicht kompetenten Mitarbeitern des MfS Gespräche zu führen”, er würde sich von vornherein verbieten, “mit einem kleinen Leutnant des MfS zu sprechen”. – Das scheint mir nicht die Sprache eines Widerständlers zu sein, sondern die eines Mitmachbereiten. Mit “kleinen Mitarbeitern” lassen sich “große Dinge” nicht besprechen. Bei vielen MfS-Mitarbeitern glaubt Gauck neurotische Züge zu erkennen, klärt er Terpe auf. Mit wie vielen Stasi-Leuten pflegte der Pastor Umgang, um sich ein solches Urteil bilden zu können? Ausführlich sprach Pastor Gauck über den Kirchentag in Rostock – mit Billigung seiner Kirche, seines Bischofs? Hatte Gauck in Vorbereitung des Kirchentages mit der Stasi zu tun? Mit Zustimmung der Kirche und des Bischofs? Existiert darüber bei der Kirche ein Papier? Weitere bei der Stasi? Pastor Gauck rühmte den Dialog zwischen Christen und Marxisten, wie er mit Vertretern des Bereiches Marxismus/Leninismus auf dem Rostocker Kirchentag stattfand, und sprach sich für dessen Weiterführung aus. Er bedauerte, dass der SED-Chefideologe Reinhold daran nicht teilgenommen hatte. – Da wird kein standfester Bürgerrechtler oder Dissident erkennbar, vielmehr einer, der sich der anderen Seite anbiedert. Pastor Gauck wünschte sich für die DDR stabilisierende Veränderungen Gorbatschowscher Art. Er befürchtete, dass sich die positiven Zielsetzungen der DDR sonst nicht realisieren lassen. Gauck als DDR-Stabilisator. Gauck führt seine BRD-Reisen an. – Warum und wofür erhielt er diese Vergünstigung durch die DDR-Behörden? Millionen wollten reisen und durften nicht. Großen Raum nahm im Gedankenaustausch Gauck-Terpe das Problem DDR-Übersiedler ein. Terpe: “Gauck äußerte, dass er selbst in seiner Gemeinde dahingehend wirksam werden will, dass er die ihm dort bekannten Übersiedlungsersuchenden durch Gespräche, mehrmalige Gespräche beeinflussen will, damit sie in der DDR bleiben.” Terpe dankte dafür. – Deutlicher kann man eine Zusammenarbeitsbereitschaft kaum formulieren. Pastor Gauck nahm im Sinne des MfS, der SED, des Staates Ausreisewillige an die Brust. Pastor Gauck beschimpfte ausreisewillige junge Angehörige der Intelligenz wie auch Ärzte und Jugendliche, sie besäßen “nur eine Unterentwicklung im Punkt Heimatgefühl”. Das Verschweigen politischer Gründe kann als Demutshaltung gegenüber dem MfS-Hauptmann gewertet werden. Hauptmann Terpe dankte Pastor Gauck “für seine Initiativen und für seine langfristig gute Zusammenarbeit”. Ausdrücklich verwies der Stasi-Mann darauf, dass er nicht nur persönlich dankt, sondern dass der Dank vom Ministerium für Staatssicherheit insgesamt kommt. – Wofür, Herr Gauck? Allein eine Passage dieser Art hat ausgereicht, Tausende Menschen aus ihrer Berufs- und Lebensbahn zu werfen. Pastor Gauck erklärte, das Gespräch mit Hauptmann Terpe habe ihn angenehm überrascht, es habe ihm viel gegeben. Er glaube, “dass das MfS einen echten positiven Beitrag zur Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft einbringen wird” – Auch diese Passage wäre anderen zum Verhängnis geworden. Gauck bot dem MfS-Mann die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Ökologie an. Dies war für die Partei- und Staatsführung der DDR ein besonders sensibler politischer Bereich, in dem der gefürchtete Einfluss der Grünen aus der BRD vermutet wurde. Gaucks Anerbieten dürfte vom MfS zur Kenntnis genommen worden sein. MfS-Hauptmann Terpe teilte Pastor Gauck mit, dass ihn seine in die BRD übergesiedelten Kinder ab sofort besuchen dürfen. – Solch ein Privileg vergab der Staat nicht ohne Gegenleistung. Ein Klient von mir, der als Jugendlicher die DDR verlassen hatte, wurde verhaftet, als er seine Mutter in Ost-Berlin besuchen wollte. Er wurde anderthalb Jahre ins Gefängnis gesteckt, bis ihn dann die Bundesrepublik mit Hilfe von Professor Vogel freikaufen durfte. Geldleistung der BDR – welche Leistung bot Gauck? Pastor Gauck fragte den Stasi-Mann Terpe, ob er etwas dagegen habe, wenn er – Gauck – den Landesbischof über das Gespräch informiert – Gauck servil. Wer vorhat zu unterrichten, fragt nicht, der teilt mit: Ich informiere. Abschließend bat Pastor Gauck, Kontakt zu MfS-Hauptmann Terpe halten zu dürfen. Der Stasi-Mann gewährte die Bitte. – Notiz des Hauptmanns zur Auswertung des Gesprächs: “Es wird vorgeschlagen, den OV ›Larve‹ zu archivieren und einen IM-Vorlauf anzulegen.” Klartext: Stasi-Hauptmann Terpe war nach dem Gespräch davon überzeugt, Pastor Joachim Gauck bald als Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) in den Reihen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR zu haben. Als willigen, fähigen Mitarbeiter, als Marxismus/Leninismus-Sympathisanten. Was nach Lektüre des Dossiers zu verstehen ist. Inzwischen ist Gauck mit meinen für ihn brisanten Fragen konfrontiert worden. Keine einzige davon beantwortet er. Stattdessen wiegelt er ab und versucht, sich zu entlasten. Es läge ein Operativer Vorgang über ihn vor, der weise ihn als Opfer und nicht als Täter aus. Damit reagiert Gauck so, wie es IM gemeinhin tun: Er leugnet seine enge Stasi-Verbindung. Zudem erklärt Gauck, er werde gegen meine Aussagen über ihn keine juristischen Schritte unternehmen. Wie sollte er auch. Wenn die Stasi-Akten bei ihm genauso wenig oder genau so viel lügen, wie bei anderen, dann muss er sich das gefallen lassen. Wie immer rechnet Gauck damit, dass vor allem westliche Leser vieles aus dem Ost-Leben nicht entschlüsseln können. Deshalb einige Erläuterungen zum Operativen Vorgang, auf den Gauck zu seinem vermeintlichen Schutz erneut verweist. Dabei stütze ich mich – für Gauck pikanterweise – auf Unterlagen aus seiner Behörde! MfS-Chef Mielke erklärte im Zusammenhang mit der Aufgaben bezogenen Suche, Auswahl, Überprüfung und Gewinnung von IM: “Es geht also insgesamt darum, die Anstrengungen wesentlich zu erhöhen, um unter operativ bedeutsamen Personen bzw. Personenkreisen Werbungen durchzuführen”. Folgerichtig wurde in der Richtlinie Nr. 1/79 für die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) und Gesellschaftlichen Mitarbeitern für Sicherheit (GMS) in § 4, Abs. 1 festgelegt: “Zur Erarbeitung von Ausgangsmaterial für die Gewinnung neuer IM sind alle politisch-operativen Arbeitsprozesse und deren Ergebnisse planmäßig und zielstrebig zu nutzen, insbesondere die Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge …” Hauptmann Terpe schloss den Operativen Vorgang, nachdem die Stasi zu Gauck ein “gutes Verhältnis” hergestellt und seine Bereitschaft zur weiteren engen Mitarbeit festgestellt hatte. Der MfS-Hauptmann schlug vor, einen IM-Vorlauf über Gauck anzulegen. Dazu stellt der § 1 (Grundsätze) der 1. Durchführungsbestimmung zur erwähnten Richtlinie Nr. 1/79 fest: Personen, die als IM-Kandidaten ausgewählt werden, sind IM-Vorläufe. Pastor Gauck, der sich als Widerständler und Bürgerrechtler feiern lässt, ein IM-Kandidat der Stasi! Der IM-Vorlauf hatte nach Richtlinie 1/79, § 4, Abs. 1 u. a. “die Erarbeitung des Werbungsvorschlages” zur Aufgabe und sollte nach § 2, Abs. 2 in einer Akte “den Prozess der Gewinnung als IM” darstellen und festlegen, welche Aufgaben “mit der vorgesehenen Gewinnung” gelöst werden sollen, welche “Einsatzmöglichkeiten zur Lösung von Aufgaben des MfS” bestehen. Schließlich soll die IM-Vorlauf-Akte den “Bericht über die erfolgte Verpflichtung” enthalten. “Die Laufzeit der IM-Vorlauf-Akte wird auf neun Monate begrenzt.” Man lasse sich also auch nicht von Gaucks Ablenkungsmanöver täuschen, die Stasi habe so und so viele IM auf ihn angesetzt. Eine solche Überprüfung des IM-Kandidaten gehörte zu den Pflichtübungen des MfS! Eine weitere Überlegung zum Spannungsfeld “Täter-Opfer”, in dem sich Gauck als “Opfer” sieht. Schauen wir ins Stasi-Unterlagengesetz (StUG), in die heutige Bibel von Gauck. Wer “Betroffener” und “Dritter” (mithin “Opfer”) bzw. “Mitarbeiter” und “Begünstigter” (folglich “Täter”) ist, erläutern die Begriffsbestimmungen dieses Gesetzes im § 6. Ob Personen Mitarbeiter, Begünstigte, Betroffene oder Dritte sind, ist nach § 6, Abs. 8 gesondert festzustellen. Maßgebend für diese Feststellung ist, mit welcher Zielrichtung die Informationen in die Unterlagen aufgenommen wurden. Mit anderen Worten: Allein die Sichtweise des MfS als aktenführende Stelle ist für die Zuordnung maßgebend. Die Stasi wollte – siehe Terpe – die Zusammenarbeit mit Gauck intensivieren und ihn deshalb zunächst in den Status eines IM-Kandidaten erheben, um ihn schließlich als IM zu werben. Das bedeutet nach StUG: Herr Gauck kann nicht – jedenfalls nicht ausschließlich, wie er es tut – den Status eines “Betroffenen” (“Opfers”) für sich in Anspruch nehmen. Übrigens schließt das StUG aus der “Betroffenen”-Kategorie “Begünstigte” (folglich “Täter”) aus. Nach § 6 Abs. 6 StUG zählen zu den “Begünstigten” auch Personen, die vom MfS wesentlich gefördert worden sind. Nicht nur sein vorgesehener IM-Einsatz klassifiziert Pastor Gauck mindestens als “Begünstigten” im Sinne des StUG. Mithin ist Gauck nach diesem Gesetz der “Täter”-Seite zuzuordnen. Kurzum: Der Einsatz von Gauck als IM war von der Stasi innerhalb einer überschaubaren Frist vorgesehen. Eine Kleinigkeit kam dazwischen: die Wende. Wendig wendete sich Gauck vom Machtfaktor MfS ab und dem neuen Machtfaktor zu. Als wiederum dieser 1998 seine Wende erlitt, wendete sich Gauck wendig dem gegenwärtigen Machtfaktor zu. Wie bezeichnete man früher einen solchen Charakter? Unser Grundgesetz garantiert Gleichbehandlung vor dem Gesetz. Deshalb bleibe ich dabei: Gauck ein Opfer? Nein. Er gehört aus dem Öffentlichen Dienst entlassen. Auf Wiedersehen, Herr Gauck!

Der Anstand von Linken im Volk

Oder Verrat?

Von „ wieso kritisierst Du nur die Linke“ über „ warum bist Du nicht mehr dabei und hilfst uns“ bis zu der Bemerkung; „ich schlage auf die Linke ein“; so oder auch ähnliche Fragen wurden an mich zu meinem Web-Portal herangetragen.
In einer Zeit, als ich für politische Arbeit entlohnt wurde wäre mir zu diesen Fragen nicht viel eingefallen; ganz einfach; emotional war ich immer links. Immerhin gehörte ich einer Partei an, welche sich für die Ideale des Volkes einsetzte; nämlich für soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung der Frau, Bildung für alle, Solidarität mit anderen Völkern, gegen Krieg, für Frieden in der Welt. Na klar geschah dies unter dem Prinzip der Diktatur des Proletariats; dem totalen „Unrechts-Prinzip“., in dem meist Parteilose die besten FDGB-Plätze bekamen, was legitim war, in der die meisten Häuslebauer parteilos waren bzw. die Mehrheit aus der Wirtschaft, der Produktion kamen und natürlich auch SED- und andere Parteimitglieder waren. Was ich schreibe ist z.B. durch eine Frau Zimmer aus dem VEB Fahrzeug und Jagdwaffenwerk „Ernst Thälmann“ belegbar. Nicht war, Gabi? Ich sah und ich fühlte unter diesen Prinzipien, dass sich durchaus die Mehrheit unserer Menschen; zumindest bis in die Ende der 70iger Jahre aufgehoben fühlten. Bewusst schränke ich dies so ein, da ich „so bilde ich mir ein“ schon einen gewissen Nerv für Meinungsbilder hatte. Das keine Gesellschaft „homogen“ ist dürfte nun mittlerweile Jedem klar sein. Nicht von ungefähr verließ ich einen „Büroschreibtisch“ in den Anfang der 80iger und ging wieder sozusagen dorthin, wovon ich mich delegiert fühlte. Ganz lebendig sind mir aus dieser Zeit eben schon der eine oder andere der heutigen Zeit „sozusagen“ meiner Nachkommenschaft wie schon genannt Gabi, die frisch im Landtag angekommene Ina u.u. schon in Erinnerung. Und es fällt mir immer schwer; sie heute einer scharfen Kritik zu unterziehen. Nein; ich mache es mir nicht einfach und ich erinnere mich, dass ich in den Zeiten der „Kerzenträger“ im Suhler Steinweg, welche auf der Suche nach ominösen 1mal1mal1 Zellen im neuen Suhler Gefängnis waren, ich währenddessen beim damaligen evangelischen Kirchenchef war, ihm die Prognose zum Erstarken des „geliebten Deutschen“ stellte, wir uns über Luther, Müntzer und über die Hexenverbrennung bis Hiroshima und Nagasaki „verständnisvoll“ stritten. Lebendig sind mir die Auftritte gewisser „Persönlichkeiten“ auf dem Maidan; äh; äh; natürlich Alexanderplatz 89 von Berlin. Bei Zweien wurde es mir besonders schlecht; verstehen wohl wenige; eine, welche nie wieder Morgenapell brüllte; ok; kannte halt französische Bildungseinrichtungen und anders wo nicht. Und eine andere Persönlichkeit, welche man eigentlich als „Verführer“ bezeichnen könnte; und dies glanzvoll bis heute versteht. Und, es wird nur vage registriert, macht er ja auch portioniert. Von anderen konnte man doch nicht Anderes erwarten oder? Phantastisch dabei ist, dass von dieser „Portionierung“ jene etwas haben, welche damals treu und brav den neuen Parteiführungen in Treu und Glaube der PDS und bis heute treu in den Untergang folgen. Es ist für mich deswegen der Untergang, weil ihr die Menschen; den Wähler genauso „betreuen und verwalten werdet, wie es eine SPD „erfolgreich“ bis heute tut. Ich würde etwas drum geben, hätte ich Unrecht.
Für den Lesenden wird vielleicht deutlich, dass hier wohl Gestriges beleuchtet aber im Zusammenhang mit heutigen Erscheinungen behandelt wird. So mancher der Gestrigen spielen heute keine andere Rolle als früher: Nur heute wird dies schneller sichtbar.
Der Unterschied: selbst bleibt mir nur der Versuch euch, Ihnen zu vermitteln, dass leider aus meiner Generation eine ganze Reihe von „Funktionären“ nicht so recht angekommen sind und meinen, heute in dieser freiheitlich demokratischen Grundordnung regieren zu müssen, wo es im Grunde nichts zu regieren außer verlieren von Ansehen gibt. Wie sollte man es Besitzlosen, Arbeitslosen, Hartz-Empfänger, den vielen gescheiterten Existenzen erklären? Karl Liebknecht; Rosa Luxemburg; und viele, Andere würden es sich verbitten…….. Wofür haben sie gelitten?
Meinen Jene, welche sich an den Fetttöpfen dieser „Demokratie“ durchfressen und auch endlich vom bourgeoisen Reichtum etwas abhaben möchten, dass das Volk so blöd sein wird, ihnen ihr Verhalten so durch gehen zu lassen? Eher werden sie irgendwann noch mehr ihre Qua-Wahlstimme ganz anderen zu Teil werden lassen und wen wundert‘s??? Die ersten Anzeichen dafür haben wir und das nicht nur in unsere BRD. Jene von mir gemeinten Kreise tragen Mitschuld am Wiedererwachen des braunen Mob. Und unser Bundespräsident gibt Ihnen hierfür „Gott sei Dank“ die „maidan-sche“ Marschrichtung.
Ihr fragt, warum ich mich nicht an Merkel, Schröder oder wie auch immer abarbeite? Wenn der Hammer einen faulen Stiel hat, kann man nur mäßig das Werkzeug benutzen; oder? Ein ehemaliger Freund und treuer Gefolgsmann unseres Geheimdienstes meinte, diese hätten dazugelernt. Nein; die können gar nicht, sie leben die uralten Konzepte von Rendite, Krieg und Ausbeutung. Und dies schon seit dem Mittelalter. Lediglich haben sie die lebenserhaltenen Systeme etwas ausgebeult und sich den Wirtschaftsraum Ost eingekauft. Und wo ist da nun das Neue? Was haben wir versucht uns anzueignen? Wir haben zu wenig gelernt. Wir lassen uns kaufen und wir haben uns kolonialisieren lassen Und jetzt wundern wir uns über den desolaten zunehmend „verlinkenden“ Zustand?
Frau Merkel freut es; irgendwann trägt dieser Job einen anderen Namen; das Ergebnis bleibt gleich und sie können weiter schalten, ob hier, in der Ukraine, vielleicht bald wieder im Balkan oder sonst wo. Und die Ukraine kann der USA und ihren, unseren Handlangern zur Hebelwirkung dienen.
Und wenn meine „heutigen“ weltanschaulichen scheinbaren Nachfahren es nicht merken, dass der Oberhirte mit seinen „Weichgespülten“ an der weiteren Zersetzung hin zu dem salongeprägten Sozialdemokratismus wirkt, die amerikanischen Werte hofiert, fällt mir nur noch ein; es ist organisierter Verrat an den Grundinteressen, blanke Dummheit, Euphorie, Utopie und Reformismus. Es kann natürlich sein, dass wir schon damals in verschiedenen Parteien waren, nämlich den Neubürgerschafts-Kommunisten und den werteschaffenden Mitgliedern der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Und ich verstehe immer besser, warum die Nationalhymne der DDR nicht für ganz Deutschland taugte; weil wir versagten und nicht die Massen. Wir verspüren nicht einmal die Macht des eingesetzten Geldes, um das Aufbrechen bewussten Handelns der Masse zu beeinflussen. Nun ja; wer es bemerken kann; die Grenzen scheinen erreicht und uralte Klassenkämpfe tun sich auf. Der materielle Wert des „Ostens“ ist aufgebraucht. Der internationalisierte; jaja heute globalisierte Renditewahn wird; wenn wir ihm nicht in den Arm fallen, Früchte tragen. Das heißt Krieg.
Und wenn dies bei einem Teil von Linken nicht gesehen werden kann, ist dies Wurzel für den gegenwärtigen noch laufenden Niedergang wirklichen oppositionellen linken Einflusses. Wenn Linke sich an einzelnen „Hochrechnungsmechanismen“ berauschen ist das nur die Ergänzung des Blindheitsgrades.
Die Kritik geht vorrangig an meine Generation. Und ich will nicht mehr verstehen, warum man solche Leute zu Ministerpräsidenten mutieren läßt, welche nie; aber auch nie die Geschichte der SED, nie die DDR-Geschichte erkannten und wohl den Sinn und Hintergrund der großen Sozialistischen Oktoberrevolution von Russland nicht verstehen.
Und; schlussfolgernd für mich; ich muss dieser Organisation weder angehören, noch dieser mein Geld anvertrauen, wenn sie meine Vergangenheit als eine Zeit des Verbrechens bezeichnen lässt. Es musste gesagt werden, was gesagt werden muss. (so ähnlich reagierte mal ein Nobelpreisträger….)
Um „Links“ zu spüren, um Links zu fühlen muss man dieser Reform-Partei des Sozialdemokratismus neuester Prägung nicht angehören. Auch wenn’s mir heute noch weh tut. Ihr die Ihr den Treuschwur für diese Partei weiter leisten werdet; „Wacht auf Verdammte dieser Erde…. ; unser Geist, unser Streben gilt den Unterdrückten, den Ausgebeuteten dieser Welt. Haltet euer Versprechen: keinen Fußbreit Unterstützung für imperialistische Machtausdehnung der EU; der NATO; weg mit TTiP und ähnlichen Spielarten der Profitmaximierung gegen Menschen, ein konsequentes Nein zu dieser Annexionspolitik.
Da wir historisch durch diesen einmaligen Verrat bei den Zeiträumen von 1912 uns zurück versetzt fühlen können ist es keine Schande den kleinen Parteien mit marxistisch orientierten Programmen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Als interessante Möglichkeit habe ich entdeckt, im Rotfuchsverein gemeinsam mit Linken, Kommunisten und Sozialisten unsere Erfahrungen nicht umsonst gemacht zu haben. In unserer Verantwortung ist, den jetzigen jungen und schon reifen Generationen unsere Erfahrungen, Irrtümer und Erinnerungen nahe zu bringen.

Gaucks Horizonte

ein Auszug aus dem “tagesspiegel-online” vom 14.02.15

Nirgends sei Leid so stark politisch instrumentalisiert worden wie in Dresden, sagte Gauck. Die Geschichtsverfälschung habe schon während der Nazi-Herrschaft begonnen, sich in der DDR fortgesetzt „und wird selbst heute noch von einigen Unverbesserlichen weitergeführt“. Trotz der von unabhängigen Historikern festgestellten Zahl von bis zu 25 000 Opfern würden weiter „höhere Opferzahlen behauptet, um alliierte Angriffe gegen nationalsozialistische Menschheitsverbrechen aufzurechnen, deutsche Schuld also zu relativieren“. (Die vollständige Rede des Bundespräsidenten lesen Sie hier im Wortlaut)

Oberbürgermeisterin Orosz sagte im Anschluss, Gedenken und Versöhnung hätten nur dann einen Wert, „wenn wir auch für das Hier und Heute eine klare Position beziehen“. In den vergangenen Wochen sei deutlich geworden, dass es in der Gesellschaft tiefe Gräben gebe, sagte sie mit Blick auf die Pegida-Demonstrationen. „Wenn wir vereint sind im Gedenken und im Schmerz über das, was vor über 70 Jahren auf der Welt, in Europa, in Deutschland und in Dresden geschehen ist, dann müssen wir auch vereint darin sein, die Gräben in unserem Land heute zu überwinden.“

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Tja; wer stützt wen? Dürfen wir “Geschichtsverfälschern” von heute, welche denen der UNRECHT-Zeit das Atmen verbieten würde, alles durchgehen lassen?

Auf den gleichen Seiten läßt man Meinungen aus dem Pfuhl von irgendwelchen “Neudemokraten” freien Raum. “Das ist freiheitlich, demokratisch. Das ist salonfähig.” Dann Gute Nacht Dresden; Gute Nacht Europa. Jedes kleine Kind des “Unrechts-staates”, jeder nicht gelenkter Geschichtswissenschaftler Europas, jeder unabhängige demokratische Politiker wußte und weiß, dass das Bombardement von Dresden militärisch keinen Wert mehr hatte; genauso wie die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Der Amikrieg gegen Korea vergessen? Der Amikrieg gegen Vietnam vergessen? Der Amikrieg gegen den Irak vergessen? Soll mir noch mehr einfallen? Da reibt man sich aber langsam wirklich nur noch die Augen. Und ein Gysi hört zu? Ein Ramelow spricht Recht? Es scheint mittlerweile das US-Administrative Unabhängigkeits-Syndrom sein, welches wohl bald allen Politikern, Parlamentariern in Pillenform verabreicht wird, um sie für die “Zukunft” zu wappnen. Was das wohl für eine Zukunft sein soll??

Es ist zum Himmelschreien, Herr Gauck!!!

Schluß mit der Sanktionen gegenüber Russland !

RAUS AUS DER NATO

 

 

 

9. Februar 2015 in Suhl

Zum fünften Mal in Suhl zur Demo gegen den aufkeimenden Nazismus und das wird wohl nicht der letzte Abend gewesen sein. Vom Marktplatz ging es zum CCS; auf dem Ernst-Thälmann-Platz (äh natürlich; ich vergesse immer mal die glückliche Vereinnahmung) die Verführer und Verführten. Mit Interesse ging ich zum angekündigten Forum.
Mit Beginn des Versuchs einer Auf-und Erklärungs-Runde von diskussions-bedarfs-verspürenden Bürgern ging ich nach ca. Eineinhalb Stunden mit einem schlechterem Gefühl im Herzen aus dem Saal und registrierte noch den Aufmarsch der Naziwilligen, der auch dieses Mal durch Straßen von Suhl führte. In Zeitungen liest man, dass wohl so langsam „Ermüdungserscheinungen“ in schwindenden Teilnehmerzahlen abzulesen seien. Sind damit die gesellschaftlichen Fragen gelöst? Wohl eher nicht. Auch der ehrenhafte Versuch von Bürgern aus verschiedenen Initiativen scheint nicht unbedingt den Kern der Situation zu erfassen. Die hauptsächlichsten Probleme sind vordergründig nicht auf kommunaler oder Länderebene zu suchen, gleichwohl vor Ort der Druck erhöht werden müsste. Die Naziaufmärsche sind eigentlich nur die deutlich sichtbaren Merkmale eines allgemeinen Politruk nach rechts in Deutschland wie anderswo.
Zu tun haben diese Entwicklungen mit den wachsenden Krisensituationen, in den schwierigeren Weltmärkten und der Suche nach besseren Renditeerwartungen globalisierter Konzernstrukturen. Politiker und Medien beten neue Aufschünge herbei; Aktienwerte puschen sich wieder hoch. Das sind uralte Mechanismen dieser wertvoll humanistischen ach so menschlichen kapitalistischen Gesellschaft. (achte Klasse; polytechnische Oberschule; DDR-Staatsbürgerkundeunterricht, äh; konnte ich mir nicht verkneifen)
Zu tun haben wir es nicht nur mit einer brisanten Situation, sondern mit den wahrscheinlich schärfsten Spannungen zwischen kapitalistischen Konkurrenten nach dem 2. Weltkrieg, welche letztlich „nur“ um Märkte ringen und wiederum nur das Wohl der Reichsten auf diesem Erdball im Blickfeld haben. Menschenleben, Völker spielen dabei eine untergeordnete Rolle; es sei denn, Vertriebene, Flüchtlinge helfen beim Ausbügeln eigenen Versagens so zum Beispiel unserer wertvollen Zivilgesellschaft. Millionen, wenn nicht mittlerweile auch Milliarden können EU-weit bei den Ausgaben für Bildung Arbeit und Soziales eingespart werden. Das Prinzip von Fuggers aus dem Mittelalter funktioniert noch heute tadellos; zum Glück der Reichen; begehrt das Volk doch noch nicht so richtig auf. Es bleibt zu hoffen, dass es genügend starke soziale Bewegungen gibt, welche den „wachsenden Druck“ der Massen am rechten Sumpf vorbei lenken kann. Wenn ich allerdings mich an das Erlebnis mit der Ehrung Dr. Theodor Neubauers auf dem Gelände der UNI-Erfurt erinnere, fehlt mir jegliches Verständnis zu fehlender Pietät in der gegenwärtigen Zeit in unserem Land. Mit Duldung oder Anordnung wurden Blumen in Erinnerung des 70. Todestages von Theo Neubauer unmittelbar nach dem Ablegen an der Stele mit Begründung politischer Motivation entfernt.
Und nun? Haben wir ausreichend starke Kräfte gegen diese Entwicklungen? Jedenfalls haben wir es gerade mit einer weiteren Schwächung der Opposition in der BRD zu tun. Verantwortung trägt hierfür „die Partei die Linke“; selbst bei sich bessernder %-te, bei Wahlen. Ein längerer Blick auf Griechenland und die Rolle der Linken lohnt sich in diesem Zusammenhang. August Bebel würde sich die Augen reiben. Und Karl und Rosa würden sich eher langsam schämen. Warum ich die anderen nicht benenne; sie sind und waren schon immer so wie sie waren und sind.
Eine interessante Begegnung an diesem Abend hatte ich aber doch. Ein Journalist-Reporter aus dem MDR und Westimport ließ sich mit mir in ein Gespräch ein, woraus wir Beide eine tolle Wahrheit mit nach Hause nahmen; man sollte immer wissen für wen man arbeitet. –auweih- ja und; den Begriff Westimport muss ich noch entschärfen; unbedingt; war ich doch Ostexport (oder Vertriebener) und meine Kollegen in Oberbayern hatten es ja nicht gerade leicht mit mir.

Schluss mit den Sanktionen gegen Russland!

RAUS AUS DER NATO

Bayern bleibt Nazifrei

Selbst einige Jahre im schönen “Königsreich” verbracht habe ich mit die besten, erfolgreichsten und schönsten Jahre erlebt, bevor ich in das “Ruhealter” entlassen wurde. Meine oberbayerischen Kollegen werden, sofern sie sich noch an mich erinnern, oftmals schmunzeln. Sagte doch auch noch einer meiner Chefs, dass sie großes Glück gehabt hätten und es von meiner Sorte nicht mehr gab; sonst wäre es möglicherweise anders gekommen. (Augenzwinkern ist erlaubt).
Ich denke, dass es schon bayernweit eine feste Grundhaltung gegenüber diesem Denken gibt; sie wissen auch wofür. Leider bemerken nicht nur sie selber, dass es unter Ihnen nicht nur solche sondern auch solche gibt, wie man in dem Artikel unter dem Link (rechte Seite) “Scharf Links” nachlesen kann. Wenn zur Zeit in Suhl Leute etwas “orientierungslos” sich von gleichen Kreisen verführen lassen, kann man nicht erfreut sein. Bemerkenswert ist ja dabei, dass bei dem Führungspersonal nicht wenige aus dem “Königsreich” kommen.
Zwischen nicht Nerven verlieren aber auch Flagge zeigen sollten wir uns ruhig dabei an den Ukrainekonflikt, seinen Ursachen den Hintermännern und Frauen erinnern. Dann kann man auch in unserer Heimat Verhalten von diesem oder jenem sich erklären.

Ich hatte gedacht….

Im Kopf klar strukturiert und hatte mir so gedacht; geh mal das Projekt langsam und systematisch an. Daraus wird wohl kaum was. Und wer beschert mir diese unrechte Situation; klar; die Politik; stimmt so plakativ auch wieder nicht; wir alle befinden uns in einer „magengrippeartigen Situation“, wenn man sich erlaubt politisch zu denken. Doch ein paar Gedanken muss ich doch noch zu meinen Seiten zum besseren Verständnis äußern:
-Ich erhebe mit WWW.UNRECHT.XYZ keine rechtliche Relevanz. (im Sinne von Gesetzes-texten gleich welcher Gesetzesbücher), auch wenn hier und da gewisse Aussagen, Formulierungen daran erinnern können.
-Einzig die politische Situation oder De-oder Formierung politischer Kräfte treibt mich an, mit diesen Seiten meine Meinung öffentlich kund zu tun.
-Gelingt es mir, einzelne Leser, User, vielleicht Persönlichkeiten in einen Diskurs zu bewegen wird mich bestätigen, etwas getan zu haben.