Ach; ist der Imperialismus so niedlich.

Der Beitrag hat schon was für sich. Man darf beruhigt die Partei als solches fragen, wofür sie steht. So richtig wissen es so manche Mitglieder schon lange nicht mehr. Ist es die anerzogene Parteidisziplin, welche ihnen als letztes Erbe der SED und alter DKP geblieben zu sein scheint. Dann wird es Zeit. Wie sagt man bei manchem Thema; es sei um die Zwölfe herum? Wenn es nicht doch vollends zu spät ist. Getrost darf man ihnen nachsagen, dass so mancher braver P-Soldat auch mein Erbe zum Fußball der Geschichte erklärt.

Und nun fängt man an sich zu wundern? Wie schon bemerkt; gut dass die DKP  lernfähig sich den heutigen Klassenkämpfen stellt!

Hier aber der Beitrag aus “www.scharf-links.de”

DIE LINKE – Karneval und Optimismus des Willens


Bildmontage: HF

17.05.15
LinksparteidebatteLinksparteidebatte, Debatte, Sozialismusdebatte 
 

Eine stinknormale (systemkonforme) bürgerliche Reformpartei

Von Reinhold Schramm

»Kluge Ideen hat die Linke schon. Aber warum schafft sie es partout nicht, Mut zum gesellschaftlichen Aufbruch vermitteln? {…} Es gibt bereits heute weniger Patriarchat, konstatieren Kipping und Riexinger.«

Vgl. Freitag, Meinungsmedium *

Kommentar:

DIE LINKE ist eine stinknormale, pro kapitalistische und bürgerliche Reformpartei.

• Mit dem Verbot der KPD, 1956, wurde die marxistische Partei der werktätigen Bevölkerungsmehrheit im westdeutschen Parlament nachhaltig liquidiert.

• Die SPD-Spezialdemokraten, – der westdeutschen Bourgeoisie und deren Staatsschutz –, sorgten für deren Verdrängung aus den (SPD geführten) DGB-Gewerkschaften und (BDI-BDA-) Großbetrieben.

• Mitarbeiter der Westalliierten, des westdeutsch-westberliner VS-Staatsschutz und des westdeutschen Ministeriums für Gesamtdeutsche Fragen, sorgten erfolgreich für die ideologische und politische Isolierung der SEW in Westberlin, — im Zusammenhang mit der antikommunistischen und gesellschaftspolitischen Wende in Ostdeutschland [– zunehmend gegen Mitte-Ende der 1970er und zu Beginn der 1980er Jahre, nicht durch die Bürgerbewegung, sondern innerhalb der SED].

• Die historische Selbstauflösung der SED, die opportunistisch-karrieristische Gier nach Beamtenposten, westliche Lohn- und Gehalts-, Renten- und Pensionsansprüchen, – und gesellschaftspolitische Sozialdemokratie, ist heute allgemein in Ostdeutschland und Westdeutschland (?) bekannt.

Der (heute gesamtdeutsche) staatsmonopolistische Beamtenstaat, die Administration der Wirtschafts-, Finanz- und Monopolverbände, sie haben gemeinsam jede antikapitalistische Arbeiter- und Emanzipationsbewegung, – zusammen mit ihren bürgerlichen Parteien: SPD/DGB, CDU-CSU/FDP und BündnisGrün –, in Deutschland beseitigt.

Merke: Die verbliebene spätbürgerliche LINKE ist heute ein Teil der sozialdemokratisch-parlamentarischen Reformbewegung in Deutschland. Eine Überwindung der Macht der Finanz- und Monopolbourgeoisie in Deutschland und EU-Europa ist nicht beabsichtigt; allenfalls die Verschönerung durch Fassadenmalerei.

Noch gibt es keine Industrie- und Großspenden. Vielleicht müsste der Quandtsche Staatsschutz- und Bundespräsident hierfür (s)ein Wort einlegen?

[– unvollständige (historische) Bemerkungen]

* Vgl.: Der Freitag, Meinungsmedium, Ausgabe 1815, 13.05.2015. Das kommende Vergnügen. Perspektive. Kluge Ideen hat die Linke schon. Von Michael Jäger, Redakteur des Freitag.

»Mit ihrem Zukunftsmanifest schlagen Kipping und Riexinger eine neue Tonlage an, die sogar der taz gefällt und ihr einen freundlichen Bericht entlockt: „Hartz IV, liebstes Feindbild und Gründungsmythos der Partei zugleich, erwähnen sie auf 16 Seiten kein einziges Mal. Stattdessen geht der Blick nach vorne: Ein ,freier, grüner, feministischer und lustvoller Sozialismus’ sei nötig.“ Tatsächlich brauchten sie nicht Hartz IV zu erwähnen, wenn es doch einfacher ist, gleich die Alternative zu fordern, nämlich das existenzsichernde Grundeinkommen. „Lustvoll“ ist das Fordern allein zwar noch nicht. {…}« Vgl.

www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/das-kommende-vergnügen

17.05.2015, Reinhold Schramm